…eine Erfolgsoper vom Librettisten Emanuel Schikaneder und dem Komponisten Jakob Haibel.
Der Tyroler Wastel ist eine Komische Oper in drei Akten. Das Libretto stammt von Emanuel Schikaneder, die Musik von Jakob Haibel. Alternative Titel sind Der Tiroler Wastel,[2] Tiroler Wastl[3] und Die Tiroler in Wien.[4]

Für Schikaneder selbst war denn auch der Wastel eine der größten Erfolgsrollen im eigenen Wiener Theater. Nach der Uraufführung am 14. Mai 1796 sprach ganz Wien von dem Stück, das auch von den Kritikern, im Gegensatz zu fast allen anderen Schikaneder-Werken, ohne einschränkungen anerkannt wurde. Bis zum Schluß des Jahres 1796 hatte es der „Tyroler Wastel“ bereits auf 66 Aufführungen gebracht, und als Schikaneder ende 1799 auf das erste Jahrzehnt seiner Wiener Direktorschaft und auf seine Erfolge als Theaterdichter zurückblicken konnte, stand der „Tyroler Wastel“ von allen seinen vielen Bühnenwerken mit 109 Aufführungen an zweiter Stelle unmittelbar nach der Zauberflöte.
Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte
Die Musik zu diesem Werk Schikaneders komponierte der Sänger Jakob Haibel, der Sophie Haibel, die Schwester von Mozarts Frau Constanze, heiratete.
Die Uraufführung fand am 14. Mai 1796 im Wiedner Theater statt, und das Werk wurde in einer ganzen Reihe von Theatern im deutschen Sprachraum gleichfalls gespielt, bis 1856 sensationelle 130 Mal, was die Oper zur zweiterfolgreichsten Oper Schikaneders nach der Zauberflöte macht.[5]
Die Oper wurde seitdem offenbar nirgends nachweisbar aufgeführt.
Es gibt eine Audio-Aufnahme von Sarah Traubel der Arie Nr. 18 „Alles will ich brechen, beugen“.[6]